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Julian Reichelt, der gute Mensch von bild.de

Julian Reichelt, Chef von Bild.de, ist sauer, weil ihm und seiner Firma Brandstiftung vorgeworfen wird: "Sowohl als Organisation als auch durch persönliches Engagement hilft BILD täglich aus tiefster Seele Flüchtlingen". Sicher sind dabei so sensible Artikel gemeint wie der kostenpflichtige Beitrag: "Amok-Afrikaner: Verzauberte Voodoo-Priester den Messermann?" Folgt man der Darstellung von Refugees welcome Bonn e.V., wurde hier ein psychisch Kranker nach einem zermürbenden Aufenthalt in diversen Sozialhöllen ohne viel Federlesens vom SEK weggeballert. Die Hilfeleistung von Bild.de besteht darin, den Mann hinterher noch zu einer Art Fantasykreatur zu stilisieren, damit in dieser Sache nur ja keiner ein schlechtes Gewissen haben muß, am wenigsten die Helden vom SEK. Und damit auch alle wissen, daß im Falle eines Aufmuckens nichts von ihnen bleibt, gar nichts, nicht einmal die Erinnerung an ein menschliches Wesen. Sondern nur ein Voodoomessermann.

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Kauft nicht bei Deutschen!

Wegen Ihres November-Covers "Kauft nicht bei Deutschen" erhält die Redaktion der "Konkret" derzeit Post von der scheint's völlig entfesselten Polizei Hamburg. Den zugehörigen Leitartikel hatte damals ich verfaßt; er wird hier ungekürzt wiedergegeben.
SBD - Kauft nicht bei Deutschen!
Dieser Aufruf richtet sich an die deutsche Zivilgesellschaft, vor allem an die hiesigen Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Berufs- und Wirtschaftsverbände sowie an alle Gruppen und Personen, die sich dem Frieden™ und der guten Laune verpflichtet fühlen.Es ist der Redaktion dieser Zeitschrift zu Ohren gekommen, daß einige ihrer Leserinnen und Leser immer noch bedenkenlos Produkte und Dienstleistungen konsumieren, die auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches produziert werden. Gutgemeinte Warnkampagnen wie “Made in Germany”, die von ehemaligen Opfern Deutschlands ins Leben gerufen wurden, haben ihre Funktion weitgehend eingebüßt, werden teilweise sogar als geschmackloses Qu…

Endlich

Die Arbeit von zwei Jahren trägt endlich Früchte: Ich kann nun an sieben Punkten der Wohnung sitzender- und liegenderweis mein Handy aufladen, mit diskret vertäuten, stabil konstruierten USB-Kabeln, die nicht plötzlich kaputtgehen oder "verschwinden", "liebe" Übernachtungsgäste. Ich möchte nicht übertreiben, aber der Aufwand entsprach in etwa dem der Sixtinischen Kapelle. Kommende Generationen werden mir danken für dieses Denkmal der Bequemlichkeit.Damit ist meine Aufgabe auf Eurem Planeten erfüllt *beamt sich raus*
Mit den sog. Drogen verbindet mich praktisch nichts. Nie ein Bedürfnis gehabt, nie sonderlich gute Erfahrungen gemacht. Wenn mich Freunde zum Konsum überredeten, lief es meist darauf hinaus, daß wir gemeinsam auf dem Sofa saßen und auf die Wirkung warteten, während ich eigentlich nur ins Internet wollte. Wenn die Wirkung dann endlich eintrat, mußte ich geduldig Gesichtsprickeln, Gedankenwirrsal und den Anblick meiner peinlich entrückten Freunde über mich ergehen lassen; das Bedürfnis nach Internet in dieser Zeit wurde dadurch nur stärker, geradezu quälend. Große Erleichterung, wenn Freund und Rausch dann fort waren und ENDLICH WIEDER INTERNE T