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Neue Idee: Statt sich wieder und wieder vom Kapital übers Ohr hauen zu lassen, treffen sich die 99 Prozent zusammen mit den Resten der Arbeiterbewegung auf einem großen Kongreß, legen zusammen und beschließen dort, sich den 1 Prozent bedingungslos zu ergeben. Alles, was die 99% noch besitzen, wird den 1% überwiesen, Immobilien, Sparbücher, alles. Alle gehen fortan kostenlos zur Arbeit, murren nicht und tun, was man ihnen sagt; Waren und Lebensmittel gibt es nur als milde Gabe von oben. Der Vorteil: Die Oberschicht kann nun nicht mehr so tun, als ginge sie das alles nichts an, und kommt mit Phrasen wie "gebt euch halt mehr Mühe" nicht mehr durch - sie sind halt jetzt auch de jure wirklich an allem schuld, stehen in der Verantwortung und müssen sich echt was einfallen lassen. Für die 1% wäre der Vorteil, daß sie nicht mehr so verbissen nach Mehr streben müssen - es gehört ihnen ja eh alles - und sich auch untereinander wieder besser verstehen. Voraussetzung: Alle machen mit und handeln unaufgeregt und sachlich. Daran scheitert's ja leider oft!

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Kauft nicht bei Deutschen!

Wegen Ihres November-Covers "Kauft nicht bei Deutschen" erhält die Redaktion der "Konkret" derzeit Post von der scheint's völlig entfesselten Polizei Hamburg. Den zugehörigen Leitartikel hatte damals ich verfaßt; er wird hier ungekürzt wiedergegeben.
SBD - Kauft nicht bei Deutschen!
Dieser Aufruf richtet sich an die deutsche Zivilgesellschaft, vor allem an die hiesigen Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Berufs- und Wirtschaftsverbände sowie an alle Gruppen und Personen, die sich dem Frieden™ und der guten Laune verpflichtet fühlen.Es ist der Redaktion dieser Zeitschrift zu Ohren gekommen, daß einige ihrer Leserinnen und Leser immer noch bedenkenlos Produkte und Dienstleistungen konsumieren, die auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches produziert werden. Gutgemeinte Warnkampagnen wie “Made in Germany”, die von ehemaligen Opfern Deutschlands ins Leben gerufen wurden, haben ihre Funktion weitgehend eingebüßt, werden teilweise sogar als geschmackloses Qu…

Endlich

Die Arbeit von zwei Jahren trägt endlich Früchte: Ich kann nun an sieben Punkten der Wohnung sitzender- und liegenderweis mein Handy aufladen, mit diskret vertäuten, stabil konstruierten USB-Kabeln, die nicht plötzlich kaputtgehen oder "verschwinden", "liebe" Übernachtungsgäste. Ich möchte nicht übertreiben, aber der Aufwand entsprach in etwa dem der Sixtinischen Kapelle. Kommende Generationen werden mir danken für dieses Denkmal der Bequemlichkeit.Damit ist meine Aufgabe auf Eurem Planeten erfüllt *beamt sich raus*
Mit den sog. Drogen verbindet mich praktisch nichts. Nie ein Bedürfnis gehabt, nie sonderlich gute Erfahrungen gemacht. Wenn mich Freunde zum Konsum überredeten, lief es meist darauf hinaus, daß wir gemeinsam auf dem Sofa saßen und auf die Wirkung warteten, während ich eigentlich nur ins Internet wollte. Wenn die Wirkung dann endlich eintrat, mußte ich geduldig Gesichtsprickeln, Gedankenwirrsal und den Anblick meiner peinlich entrückten Freunde über mich ergehen lassen; das Bedürfnis nach Internet in dieser Zeit wurde dadurch nur stärker, geradezu quälend. Große Erleichterung, wenn Freund und Rausch dann fort waren und ENDLICH WIEDER INTERNE T