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Adieu, sweet Facebook

Seit September habe ich auf Faceburg ca. 4000 Abonennten verloren. Hierüber könnte ich jetzt wohlfeil lamentieren, aber ich finde es aus zweierlei Gründen "eigentlich ganz gut" (Th. Hintner):

1stens: trennt sich so endlich mal die SPREU VOM WEIZEN (ja, das muß man so hart formulieren!);

2tens: habe ich in meiner Anfangszeit aus purer Followergier wissentlich zahllose nigerianische Fake-Profile angenommen, ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Weile hatte ich sogar das Gefühl, ein regelrechter Geheimtip für die Klickfarmer zu sein, das Tor ins deutsche Facebook sozusagen, so sehr gaben sie sich die Klinke in die Hand. Ich habe das wissentlich in Kauf genommen und geschwiegen aus Gier. Ich reagierte ausweichend und unwissend, als Leute mich fragten, wer zum Teufel Cheryll Macflower Love-Weinzierl und warum ich mit ihr befreundet sei, dabei wußte ich ganz genau Bescheid. Shame! Shame! Shame!

Unrecht Gut gedeihet nicht - Facebook löscht diese Profile anscheinend gerade mit dem Kärcher. Möge mein demütig hingenommenes Leiden Menetekel und Mahnmal sein für andere, die da accepten aus Hoffart; mein Profil den Märtyrertod sterben für ein besseres Internet. DIMINUI UT CRESCAT!

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Kauft nicht bei Deutschen!

Wegen Ihres November-Covers "Kauft nicht bei Deutschen" erhält die Redaktion der "Konkret" derzeit Post von der scheint's völlig entfesselten Polizei Hamburg. Den zugehörigen Leitartikel hatte damals ich verfaßt; er wird hier ungekürzt wiedergegeben.
SBD - Kauft nicht bei Deutschen!
Dieser Aufruf richtet sich an die deutsche Zivilgesellschaft, vor allem an die hiesigen Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Berufs- und Wirtschaftsverbände sowie an alle Gruppen und Personen, die sich dem Frieden™ und der guten Laune verpflichtet fühlen.Es ist der Redaktion dieser Zeitschrift zu Ohren gekommen, daß einige ihrer Leserinnen und Leser immer noch bedenkenlos Produkte und Dienstleistungen konsumieren, die auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches produziert werden. Gutgemeinte Warnkampagnen wie “Made in Germany”, die von ehemaligen Opfern Deutschlands ins Leben gerufen wurden, haben ihre Funktion weitgehend eingebüßt, werden teilweise sogar als geschmackloses Qu…

Endlich

Die Arbeit von zwei Jahren trägt endlich Früchte: Ich kann nun an sieben Punkten der Wohnung sitzender- und liegenderweis mein Handy aufladen, mit diskret vertäuten, stabil konstruierten USB-Kabeln, die nicht plötzlich kaputtgehen oder "verschwinden", "liebe" Übernachtungsgäste. Ich möchte nicht übertreiben, aber der Aufwand entsprach in etwa dem der Sixtinischen Kapelle. Kommende Generationen werden mir danken für dieses Denkmal der Bequemlichkeit.Damit ist meine Aufgabe auf Eurem Planeten erfüllt *beamt sich raus*
Mit den sog. Drogen verbindet mich praktisch nichts. Nie ein Bedürfnis gehabt, nie sonderlich gute Erfahrungen gemacht. Wenn mich Freunde zum Konsum überredeten, lief es meist darauf hinaus, daß wir gemeinsam auf dem Sofa saßen und auf die Wirkung warteten, während ich eigentlich nur ins Internet wollte. Wenn die Wirkung dann endlich eintrat, mußte ich geduldig Gesichtsprickeln, Gedankenwirrsal und den Anblick meiner peinlich entrückten Freunde über mich ergehen lassen; das Bedürfnis nach Internet in dieser Zeit wurde dadurch nur stärker, geradezu quälend. Große Erleichterung, wenn Freund und Rausch dann fort waren und ENDLICH WIEDER INTERNE T